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Zähnungsabarten
Auch beim Zähnen der Bögen kam es durch die alten Maschinen zu vielen Unregelmäßigkeiten, die uns Sammler eine Vielzahl an ungezähnten, teilgezähnten Marken beschert hat. Aber auch Verzähnungen durch falsch eingelegte Bogen oder Springen der Zähnungsmaschine sind bekannt.
Nachweislich sind viele dieser Zähnungsabarten über den Postschalter verkauft worden, obwohl solche Stücke eigentlich zurück gegeben werden sollten.
Vorsicht ist bei ungezähnten und teilgezähnten Marken immer geboten, da sich durch geschickte Manipulationen aus Verzähnungen solche Abarten herstellen lassen und teuer angeboten werden. Eine Prüfung ist immer anzuraten.Weiterführende Literatur:
"12 Pfg. Arbeiter ungezähnt"- Rundbrief 1/1994
"Teil- und Ungezähnte Kontrollratsmarken" - Rundbrief 1/1997
Briefe
Eine immer größere Schar von Anhängern finden die Bedarfsbriefe. Dort werden Portostufen, z.B.. Einschreiben, aber immer beliebter Einzel- und Mehrfachfrankaturen gesammelt. Dabei ergeben sich aus den unterschiedlichen Portoperioden sehr seltene Briefe z.B. bis zum 1.3.46 die sogenannten Februarbeleg.
Die meisten Ziffernwerte sind im Februar erschienen, da aber am 1.3.1946 eine Portoerhöhung in Kraft trat, kann es für einige Werte nur bis zum diesem Datum Einzelfrankaturen geben. Das Paradebeispiel ist dabei die 42 Pfg.- Marke.
Weiterführende Literatur:
"Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertungen" - Rundbrief 1/1994 ff.
"Alles um die Februarbriefe" - Rundbrief 2/1997In allen Rundbriefen gibt es Artikel zu besonderen Verwendungsformen, Portostufen usw.Schauen Sie doch einfach einmal hinein.